ethos open hands, Hinterburgstrasse 8a, CH-9442 Berneck
Tel. 0041(0)71 727 21 00, Fax 0041(0)71 727 21 01

 

 

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Aktuell:

01.07.10

"Trachtet zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Matth. 6,33


Ihre grosszügigen Spenden für unsere Hilfsprojekte im Südwesten Rumäniens bedeutet für uns eine grosse Glaubensstärkung. Wie sonst sollten wir die vielen unbeschreiblichen Nöte lindern, mit denen wir uns tagtäglich konfrontiert sehen? Die Tatsache, dass der Herr immer wieder Menschen bereit macht, ihre Herzen und Hände für andere zu öffnen, stimmt uns zutiefst dankbar. Manchmal sind wir mutlos angesichts unseres Mangels an Geld und unserer Schwachheit. Dann gilt es immer wieder, auf Gott und seine Zusagen zu schauen.
Die oben genannte Verheissung aus Gottes Wort steht in der Bergpredigt. "So wird euch das alles zufallen", hat Jesus versprochen. Aber der erste Teil: "Trachtet zuerst nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit", ist die Voraussetzung für Gottes Fürsorge. Wenn wir seine Sache zu der unseren machen, dann wird er unsere Sache zu der Seinen machen. Dabei dürfen wir uns immer wieder bewusst machen, dass es ein grosses Vorrecht ist, für Gott und sein Reich arbeiten zu dürfen, ob wir das nun vor Ort oder mit Gaben tun. Beides ist notwendig.


01.06.10

"Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder - sie geben das Empfangene zehnfach zurück." August von Kotzebue

Nicht nur in Griechenland protestieren die Menschen auf der Strasse, auch in Rumänien wird es unruhig, denn auch hier brechen die Finanzen zusammen. Das Land ist total verschuldet. Die rumänische Regierung erliess nun Notverordnungen. Es drohen Massenentlassungen im Gesundheitswesen und gnadenlose Einschnitte ins Renten- und Sozialsystem. Gerade die sozial Schwächsten werden wieder einmal von den Sparmassnahmen getroffen.
Im Mai gab es immer wieder Protestmärsche in einer Dimension, die an die Demonstrationen des Jahres 1989 erinnern. Ende dieses Monats streiken auch die Lehrer. Tausende von Rentnern protestieren seit Wochen in Bukarest und andern Städten. Ihnen droht nicht selten der blanke Hunger durch die Kürzungen der ohnehin schon mageren Renten. Die Polizeigewerkschaft appelliert an die Demonstranten in Bukarest, sich gegen die Regierung zu vereinigen und die Strassen keinesfalls zu räumen - bis zum Sturz der Regierung.
Als christliches Hilfswerk sind wir mehr denn je gefordert. Viele klopfen an unsere Tür und suchen Hilfe an Leib und Seele. Um in der richtigen, gottgewollten Weise zu helfen, brauchen wir täglich viel Weisheit. Danke, dass Sie uns in unserem Bemühen auch weiterhin mit Ihren Gebeten und Gaben unterstützen.


01.05.2010

"Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt;
Liebe, die von Opfern spricht, ist schon rechte Liebe nicht." Geibel


Vor 10 Jahren haben wir die Stiftung ethos open hands ins Leben gerufen, nachdem ich hautnah mit der äusseren und inneren Not der Bevölkerung in Rumänien konfrontiert wurde. Dankbar blicke ich zurück auf die vergangene Zeit. Gott hat uns immer wieder sichtbar bestätigt und gesegnet. Im Glauben haben wir Projekte in Angriff genommen, die, menschlich gesehen, unrealisierbar waren. Aber der Herr hat immer wieder Leute wie Sie bewegt, ihre Herzen und Hände zu öffnen, sodass vielen Kindern, armen und kranken Menschen geholfen werden konnte.
Der Schulhausneubau ist sicherlich die bisher grösste Herausforderung. Bis Mitte April konnten wir die vielen Rechnungen bezahlen. Doch nun befinden wir uns in einem grösseren Engpass. Der Endausbau verschlingt enorme Summen. Es ist unser grosses Anliegen, die neue Schule Anfang September zu eröffnen. Ob dies möglich ist? Wenn wir in den nächsten Wochen nicht die nötigen Mittel aufbringen, sind wir gezwungen, einige Mitarbeiter zu entlassen. Für die Familienväter wäre das eine Katastrophe.
Danke, dass Sie unser Anliegen weiter im Gebet, und, wenn es Ihnen möglich ist, auch finanziell unterstützen.


01.04.2010

"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist." Lukas 6,36

Wenn ein Mensch keine Hoffnung mehr hat, gibt er sich selbst auf. In der täglichen Konfrontation mit den vielfältigen Nöten der Menschen in Südrumänien wird uns das immer wieder deutlich. Kranke Menschen oder ihre Angehörigen nehmen, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen, Kredite zu Zinsen auf, die sie niemals zurückzahlen können und verlieren letztlich alles. Um das Elend zu vergessen, sucht man Trost im Alkohol. Die Spirale einer ganzen Familie dreht sich unaufhaltsam nach unten.
Darum darf Hilfe niemals nur äusserlich erfolgen. Immer wieder dürfen wir erleben, wie Menschen durch die Kraft des Evangeliums Hoffnung schöpfen und durch die Liebe Gottes völlig verändert werden. Im Glauben ordnen sie das, was sie ordnen können und erfahren dabei, dass der Herr für das andere sorgt. So führt uns Gott immer wieder zu Menschen, denen wir in vielerlei Hinsicht auch praktisch helfen können. Diese Hilfe ist nur möglich, weil Menschen wie Sie ihre Hände und Herzen für Notleidende öffnen. Danke, dass Sie uns in unserem Bemühen unterstützen!


01.03.2010

"Die Wege des Herrn sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Gebote halten." Psalm 25,10

Unsere menschliche Hilflosigkeit wird uns nie deutlicher bewusst als in Situationen, die wir selber nicht in der Hand haben. So geht es uns momentan mit dem Innenausbau unserer neuen Schule. Es müssen Materialien - wie Bodenplatten, die Industrieküche, Lampen und vieles mehr - bestellt werden, für die das Geld noch nicht da ist. Zuwarten wäre in vielerlei Hinsicht problematisch. Wenn uns die Sorgen schlaflos machen möchten, ist es immer wieder notwendig, den Blick vertrauensvoll auf unseren himmlischen Vater zu richten. Er weiss, was wir brauchen. Im Glauben haben wir das Werk begonnen, im Vertrauen wollen wir weitergehen. Unser himmlischer Vater hat sich bis heute als treu erwiesen. Deshalb verlieren wir den Mut nicht.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Arbeit in Rumänien auch weiterhin mit Ihren Gebeten und Gaben unterstützen.


01.02.2010

"Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist!" Psalm 112,,5


Der Winter in Rumänien ist und war teilweise bitterkalt mit Temperaturen bis Minus 35 Grad. Immer wieder erfrieren Menschen. Kürzlich wandte sich eine Familie um Hilfe an uns, die mitten in der Stadt in einem provisorischen "Zelt" aus Kartons, Folien und Teppichen lebt. Der Vater ist arbeitslos, die Mutter lungenkrank. Die einzige Möglichkeit, sich etwas warm zu halten, ist ein Gasherd. Die Luft in der Behausung ist unerträglich, das Atmen fällt schwer. Die Familie wohnte 27 Jahre in einem nationalisierten Haus. Der ehemalige Besitzer bekam es durch einen Gerichtsentscheid wieder, und die Bewohner wurden auf die Strasse gesetzt. Wir versorgen die Familie mit Kleidern, Brot und warmen Mahlzeiten aus der ethos-Küche.
Solche und viele andere Hilfeleistungen sind nur möglich, weil Menschen ihr Herz und ihre Hände öffnen für diejenigen, die weniger privilegiert sind als wir. Danke, dass Sie uns in unserem Bemühen auch weiterhin nach Ihren Möglichkeiten unterstützen.